OG Oberberg-Mitte im September 2020

 

Neuigkeiten von der ADFC Ortsgruppe Oberberg-Mitte

 

09.11._-_Infostand_Gummersbach_Fussgaengerzone
09.11._-_Infostand_Gummersbach_Fussgaengerzone © Eike Schmilinsky

AKTUELLES:

Um den Fahrradklimatest zu bewerben, hat die Ortsgruppe nun schon zum dritten Mal ein umfangreiches Infopaket beim ADFC in Bremen bestellt. Seither haben wir ca. 80 Poster verteilt und inzwischen ca. 2000 Flyer an viele, viele Radler & sowie diverse Geschäfte und Institutionen in Gummersbach, Engelskirchen, Bergneustadt und Wiehl verteilt.  Gummersbach hat es inzwischen schon in die Wertung geschafft, Schlusslicht ist derzeit noch Marienheide.

Für Marienheide & Lindlar wäre es toll, wenn wir dort ADFC Freiwillige finden könnten, die sich um die Verteilung der Werbematerialien für den Fahrradklimatest kümmern könnten.

Da man bei den lokalen Fahrradhändler derzeit wochenlang auf einen Reparaturtermin wartet, hatten Jürgen Körber aus Wiehl die Idee für einen ADFC Reparaturtag bei Radsport Klein in Bielstein. Dieser fand am Sonnabend den 5.9. statt. Wir konnten mehreren jungen & älteren Radlern wieder aufs Rad helfen. Bei einem Mountainbike – leider habe wir das vorab nicht fotografiert – ging erst gar nix mehr. Die Schaltung hatte sich derartig mit der Kette „verknotet“, das sah schon spektakulär aus. Nachdem sowohl, Hinterrad, Schaltung und Umwerfer „voneinander getrennt“ waren, konnte alles wieder fein zusammengebaut werden. Der Vater des jungen Fahrers war vom Ergebnis derart begeistert, dass er unsere Spendendose mit sage & schreibe 50 € füllte! Ein neuer Spendenrekord! Auch besuchte uns die Presse vor Ort, machte mit Jürgen und Eike ein Interview & viele Fotos. Damit waren wir schon am drauffolgenden Montag mit einem sehr schönen Artikel in der OVZ (siehe Anlage).

Um das Ergebnis der ADFC Wahlprüfsteinen (Fragen an die lokalen Parteien zum Thema Radverkehr) den Einwohnern von Gummersbach zu präsentieren, hatten wir kurzfristig einen Infostand in der City beantragt. Am Freitag dem 11. September, gab es also einen ADFC Infostand. Die Resonanz der Gummersbacher Bevölkerung war überschaubar.  Die von Chris erarbeiteten Wahlprüfsteine ergaben sehr interessante Antworten. Diese stellen wir gerne noch einmal im Detail vor.

 

Am 14. September konnte Eike dank Unterstützung durch die Firma WSM aus Waldbröl und der Firma Hase Bikes aus Waltrop drei Kettwiesel Liegeräder für den ADFC ausleihen. Diese wurden dann in Gummersbach zu einem Kettwiesel-Wurm gekoppelt, und kamen bei diversen Aktionen im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche zum Einsatz. Die erste Probefahrt war mit Eikes Nachbarskindern auf einer Tour von Dieringhausen nach Bielstein & in die Innenstadt von Gummerbach. Die Kids waren danach platt und sehr glücklich.

Am 19. September waren Renate, Friederun, Helmut, Chris, Moritz vom Team Oberberg Mitte und Bernhard in Bergneustadt um eine weitere Codier Aktion durchzuführen. Anlass war die Eröffnung von „DER Radladen“ in der Kölner Str. 350. Cajus Gokus hat nahe des Alleenradweges nun seit Mitte September seinen neuen Radladen. Unser Kettwiesel-Wurm sorgte auch hier für Furore. Cajus Gokus ist nicht nur sehr an einer Kooperation mit dem ADFC interessiert, sondern bietet auch eine „freie Werkstatt“ an. In Gummersbach werden seit Jahren nämlich nur noch beim jeweiligen Händler gekauft Räder repariert, alle „Fremdkunden“ stehen völlig im Regen. Diese Marktlücke ist eine Chance für den neuen Laden.

Gleich am nächsten Tag ging es zur Kidical Mass nach Köln. Moritz samt seinen beiden Töchtern, Chris & Eike nahmen vier Räder mit in die RB25 und machten sich auf den Weg in die Domstadt. Es war gigantisch. Mit ca. 1.500 begeisterten Radlern konnten wir wenigsten für einen Tag die Kölner Innenstadt zurückerobern. Die Motorad- & Fahrradpolizei Köln hatte die Automassen super im Griff und schaffte freie Bahn für Roller & Räder aller Art. Selbst hier, unter den vielen hunderten Radlern, fiel unser Kettwiesel-Wurm erneut auf. Nächstes Jahr sind wir mit Sicherheit wieder dabei. Es war ein Festival des Radfahrens. 

Am 21.September waren Bernhard, Bernd, Moritz, Chris, Karl und Eike von Dr. Nonte zum Radgipfel nach Engelskirchen eingeladen worden. Schwerpunkt war die Vorstellung des Konzeptes für eine Radwegverbindung zwischen Engelskirchen Loope und Engelskirchen Osberghausen

Am 24.September meldete sich das Verkehrsplanungsamt Gummersbach beim ADFC. Wir wurden zu einem Vor-Ort Termin in die Hindenburgstraße eingeladen. Zum Glück konnte Eike kurzfristig am nächsten Tag vor Ort mit drei Mitarbeitern von der Verkehrsplanung & Tiefbauamt die Gefällstrecke in Augenschein nehmen. Die Ausfahrt aus der Friedrichstraße ist eine der Knackpunkte. In zwei S-Kurven geht es vom Stadtzentrum in Richtung Alleen-Radweg. Den Entwurf der Stadt für den Schutzstreifen verteilten wir per e-mail an die Gummersbacher ADFC Mitglieder. Einige meldeten sich zurück. Danke für alle die sich an der Diskussion beteiligt haben. Entgegen der ursprünglichen Planung (schmaler Schutzstreifen von nur 1,2 m) werden wir nun voraussichtlich einen 1,8 m breiten Radfahrstreifen bergauf durchbekommen – bergab sogar noch breiter. Der ADFC setzt sich generell für getrennte Radwege ein, aber an dieser Stelle ist aktuell leider nur ein Radfahrstreifen drin. Beim nächsten Mal werden wir hoffentlich eher in die Diskussionen eingebunden. Wir bleiben mit dem Verkehrsplanungsamt Gummersbach hier am Ball.

Die GGS Oberwiehl bat den ADFC um Hilfe bei der Reparatur ihrer ca. 20 Schulfahrräder für die bevorstehende Fahrradprüfung. Diese Aktion läuft noch, daher später mehr.

Der September 2020 war ein sehr erfolgreicher Monat für die noch sehr neue ADFC Ortsgruppe Oberberg Mitte.

Danke an alle Aktiven, wir werden mehr und mehr wahrgenommen und um Ra(d)t gebeten. Das ist gut, kostet aber auch sehr viel Kraft und Zeit – vor allem bei Renate, Friederun, Moritz, Chris & Eike. Daher finden sich hoffentlich weitere Aktive, die uns in Gummersbach und Umgebung unterstützen werden.


https://rheinberg-oberberg.adfc.de/veroeffentlichung/og-oberberg-mitte-im-september-2020

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 190.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein.

    Für Sie hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt. Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?

    Die Infrastruktur für das Fahrrad nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubten Parken schützen.

    Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Mehr zur Infrastruktur für den Radverkehr erfahren Sie hier.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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