Lüderich

Lüderich © Johannes Thies

Lüderich - Down-Hill durch den Wald

 

Pressemitteilung ADFC-Ortsgruppe Rösrath

 

Auf dem Lüderich da droht ein arger Wüterich. Der Lüderich ist ein Höhenzug, der sich in den Städten Overath, Rösrath und Lohmar im Bergischen Land erstreckt.

 

Er ist mit einer Höhe von 260,2 Metern die höchste Erhebung in Rösrath. Und er ist  bewaldet. Und der Wald leidet wie überall im Bergischen Land. Zum großen Teil, sind die Flächen entwaldet und kahl und man versucht, diese Flächen wieder aufzuforsten. Dummerweise sind diese Setzlinge klein und ziemlich verletzlich. Wer schützt die Pflanzen vorm bösen Friederich?

Anfang März beobachtete ich eine ca. 20-30 Mann starke Jugendgruppe, die mit ihren Mountainbikes querfeldein den Lüderich herunter „bretterten“. Den letzten von ihnen, einen ca. 30-40jährigen Mann, hielt ich an und machte ihn auf die Schilder aufmerksam, die allenthalben auf die junge Saat hinweisen. Es stellte sich heraus, dass er der Sportlehrer der Jugendlichen war.

Es ist eine prekäre Situation, einerseits war der Sportunterricht seinerzeit wegen Corona ausgesetzt bzw. durfte nur im Freien stattfinden, andererseits benötigen die sensiblen Jungpflanzen Schutz, die in den Kahlflächen der abgeholzten, zuvor borkenkäfergeschädigten Wälder gesetzt wurden.

Als ADFC distanzieren wir uns von dem Verhalten des Sportlehrers, zumal dieses Verhalten eine negative Multiplikation auf die Jugendlichen ausübt, die Natur zu missachten. Wir distanzieren uns auch von Downhill-Radlern, die gleiches tun und ohne Unrechtsbewusstsein dies in Chats veröffentlichen.

Wir möchten hier, gemeinsam mit den Waldbesitzern und der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) – der Wald des Berges Lüderich wird von der Stadt Rösrath und der Familie Lüninck gepflegt – ein Zeichen setzen und an die Vernunft der Wanderer und Radfahrer dort appellieren. Wir bitten Radler, auf den Wegen zu bleiben und Downhill nur dort zu fahren, wo dies freigegeben ist.

ADFC   Ortsgruppe Rösrath
c/o Johannes Schweinem
Heideweg 85,
51503 Rösrath

 


https://rheinberg-oberberg.adfc.de/pressemitteilung/luederich-down-hill-durch-den-wald

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 190.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein.

    Für Sie hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt. Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?

    Die Infrastruktur für das Fahrrad nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubten Parken schützen.

    Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Mehr zur Infrastruktur für den Radverkehr erfahren Sie hier.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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