Aktivitäten der ADFC Ortsgruppe Oberberg-Mitte zum Fahrradklimatest 2022

 

Der Fahrradklimatest des ADFC stellt ein Herzstück der Beurteilung von Fahrradfreundlichkeit von Kommunen dar und ist deshalb verkehrspolitisch bedeutsam.

 

Larissa Weber, Bürgermeisterin von Waldbröl und Eike Schmilinsky, Sprecher OG Oberberg-Mitte in Waldbröl
Larissa Weber, Bürgermeisterin von Waldbröl und Eike Schmilinsky, Sprecher OG Oberberg-Mitte in Waldbröl © Eike Schmilinsky

Der Fahrradklimatest des ADFC stellt ein Herzstück der Beurteilung von Fahrradfreundlichkeit von Kommunen dar und ist deshalb verkehrspolitisch bedeutsam.

Aus diesem Grund führte unsere ADFC-Ortsgruppe Oberberg-Mitte mit dem beispiellosen Einsatz von einigen Aktiven in vielen Kommunen mit Standaktionen Werbemaßnahmen für den Fahrradklimatest durch und erreichte, dass es voraussichtlich erstmalig alle Oberbergischen Kommunen in die bundesweite Wertung schaffen werden. Das ist sensationell.

Wir starteten die Werbeaktion bei Mobil Sein GM im September, gefolgt vom Bergischen Landschaftstag auf Schloss Homburg, dem F.F.F. (Fahrrad, Frauen, Freiheit) in Bergneustadt, Mobil Sein Engelskirchen und der ersten Kidical Mass von Loope nach Engelskirchen.

Unser ADFC-Team verteilte Plakate und Flyer in diversen (Fahrrad)Geschäften und an viele, viele Radler und Radlerinnen der Region.

Als Basislager für unser Infomaterial und wöchentlicher Treffpunkt der Aktiven bewährte sich erneut unser Treffpunkt bei Allride Bikes in der Moltkestraße in Gummersbach.

Danke an Reinhold Gross, dass wir als ADFC Oberberg-Mitte sein Fachgeschäft als Treffpunkt und Lager nutzen dürfen.

Da der ADFC-Bundesverband auf seiner Homepage https://fahrradklima-test.adfc.de/info-service von Anfang September bis Ende November jeden Donnerstag die Teilnehmerzahlen veröffentlichte, waren wir in der Lage unsere knappen Ressourcen gezielt einsetzen.

Dabei wurden wir von einigen Kommunalpolitkern erfolgreich unterstützt.

Matthias Thul, der Bürgermeister von Bergneustadt (als Kommune im Jahr 2020 zum ersten Mal dabei) erkundigte sich persönlich mehrfach nach dem Stand der Teilnahme und warb zusammen mit Heike Schmid für den Fahrradklimatest in seiner Stadt.

Beim Infostand und unser politischen Radtour in Marienheide war auch der Bürgermeister Stefan Meisenberg (wie schon bei der Fahrraddemo im Frühjahr) mit dabei.

Im November konnten wir auf Einladung der SPD mit einem Infostand am Kreisparteitag in Lindlar teilnehmen. Dort ergab sich auch Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Bürgermeister von Engelskirchen Herrn Dr. Gero Karthaus.

Nachdem bis Anfang November alle Gemeinden rund um Gummersbach in der Wertung waren, kümmerten wir uns zusätzlich auch um den Südkreis. Dank der Unterstützung durch Jens Timmerbeil von Firma Schwalbe in Reichshof, gelang es erstmalig Reichshof dieses Jahr in die Wertung zu bekommen.

Ein weiterer Schwerpunkt war Waldbröl, dort standen wir zuerst vor dem Fahrradladen ZWEIRADMEISTER in Waldbröl. Die Bürgermeisterin Larissa Weber, hatte den ADFC bereits im Juli 2021 nach Waldbröl eingeladen, um Ihr Radverkehrskonzept vorzustellen. Da es Waldbröl bis Mitte November mit knapp über 40 Teilnehmer*innen es immer noch nicht ganz in die Wertung geschafft hatte, gab es einen zweiten Infostand in Waldbröl, wobei sich auch die Gelegenheit für ein weiteres Gespräch mit der Frau Weber im Rahmen der Eröffnung des Weihnachtsmarktes ergab.

Morsbach, unsere südlichste Gemeinde hatten wir (leider) fast aus dem Auge verloren.

Bis zum 27. November gab es hier noch eine sehr geringe Beteiligung, nach nur einem Telefonat mit dem Büro des Bürgermeisters, übernahm die neue Klimaschutzmanagerin Michelle Zimmermann die Onlinewerbung – wir schafften es in nur 48 Stunden von 21 auf 53 hoch und somit war Morsbach erstmalig in der bundesweiten FKT-Wertung angekommen.  Um dieses Ergebnis auszubauen und den Kontakt zur Stadtverwaltung zu stärken gab es dann auch noch einen ADFC-Infostand vor dem Rathaus in Morsbach. Morsbach hat im gesamten RBK und OBK mit einer prozentualen Beteiligung von 0,68 % bezogen auf die Einwohnerzahl eine Rekordbeteiligung erreicht.

Wir möchten uns als ADFC Oberberg-Mitte bei allen kommunalen Unterstützern bedanken, dazu zählen u.a. die Klimaschutzmanager*innen, Verkehrsplaner*innen und einige Bürgermeister*innen der Region,

Danke auch an die diversen Print- und Online Medien der Region sowie Radio-Berg.

Diese Kontakte sind wichtig und manchmal treffen wir auf großes Interesse und offene Ohren und Türen.

Wir sind jetzt sehr gespannt auf die Ergebnisse des Fahrrad-Klimatests im Frühjahr 2023 und werden diese kommentieren mit Schlussfolgerungen für die Kommunen im OBK.

 


https://rheinberg-oberberg.adfc.de/neuigkeit/aktivitaeten-der-adfc-ortsgruppe-oberberg-mitte-zum-fahrradklimatest-2022

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 190.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein.

    Für Sie hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt. Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?

    Die Infrastruktur für das Fahrrad nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubten Parken schützen.

    Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Mehr zur Infrastruktur für den Radverkehr erfahren Sie hier.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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