Hückeswagen wird Pilotkommune

 

Bereits im letzten Jahr stellte die Ortsgruppe des ADFC einen Bürgerantrag zur Erstellung einer Radwegeinfrastrukturplanung und auf Mitgliedschaft in der AGFS.

 

Bachstr._Hueckeswagen
Bachstr._Hueckeswagen © Alfons Herweg

Die Aktiven wollten mit viel Zuspruch durch einen regelmäßigen Radlerstammtisch zeigen, dass das Radnetz Hückeswagen und Umgebung unzureichend ist. Unterstützt durch den Fahrradklimatest wurde deutlich, da fehlt einiges an Infrastruktur. Erste Gespräche mit dem Bürgermeister wurden geführt und bald war klar, die Unterstützung der Verwaltungsspitze ist gegeben. Während die beiden Sprecher (die sie damals noch gar nicht waren) per Videokonferenz in verschiedenen Fraktionen Werbung für das Projekt machten, lud der Bürgermeister direkt mal die Vorsitzende der AGFS, Frau Fuchs, in die Stadt ein und signalisierte großes Interesse an einer Mitgliedschaft.

Während dessen wurde auf Landesebene am Nahmobilitätsgesetz gearbeitet und in enger Abstimmung mit der AGFS suchte man zwei Pilotkommunen in denen man exemplarisch einen Infrastrukturplan zur Nahmobilität erstellt der dann auf weitere 50 Kommunen übertragbar ist. Dieser Plan soll innerhalb von vier Monaten stehen und wird vom Planerbüro Südstadt federführend bearbeitet.

Parallel dazu will die Ortsgruppe eigene Ideen auf´s Papier bringen, momentan bildet sich eine Kleingruppe die mit Hilfe von Mapathon ihre Kenntnisse der Wegesituation in Hückeswagen mit in die Planung einbringen will.

Bis zur Umsetzung der ersten sichtbaren Schritte wird es sicher noch dauern, aber die Politik hat Unterstützung signalisiert. Mit der Erstellung eines Nahmobilitätskonzeptes sind die Grundlagen für eine Mitgliedschaft in der AGFS geschaffen und Hückeswagens Zukunft wird fahrradfreundlich.

Alfons Herweg, Matthias Müssener

 


https://rheinberg-oberberg.adfc.de/neuigkeit/hueckeswagen-wird-pilotkommune

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  • Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?

    Die Infrastruktur für das Fahrrad nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubten Parken schützen.

    Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Mehr zur Infrastruktur für den Radverkehr erfahren Sie hier.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

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