Aufruf zur Verkehrswende-Demo am 8. Mai auf der Landtagswiese in Düsseldorf

 

Die Krisen kommen mit Vollgas: Russlands Angriffskrieg in der Ukraine führt uns vor Augen, wie abhängig uns fossile Kraftstoffe von Despoten gemacht haben. Milliarden für Treibstoff-Importe, dazu verstopfte Straßen, giftige Abgase und Klimazerstörung

 

Verkehrswende jetzt
Verkehrswende jetzt © ADFC NRW

Das ist das Ergebnis einer Politik, die in NRW Autos über alles andere stellt. Es ist Zeit, diesen Irrsinn zu beenden.

In diesen Zeiten sind wir solidarisch mit allen von Krieg betroffenen Menschen. Gleichzeitig gehen wir direkt vor der Landtagswahl gemeinsam auf die Straße und fordern eine konsequente Verkehrswende: Mehr Platz für Rad- und Fußwege, mehr Busse und Bahnen auf dem Land und in der Stadt. Wir wollen weniger Autos, mehr Raum zum Leben auf der Straße und mehr sichere und saubere Mobilität, bezahlbar für alle.

Denn eines ist klar: Nur mit weniger Autoverkehr und guten Alternativen können wir das 1,5-Grad-Ziel beim Klimaschutz noch einhalten, unsere Abhängigkeit vom Öl deutlich vermindern – und für mehr Lebensqualität sorgen. Am 15. Mai haben wir es bei der Landtagswahl in der Hand, wie sich unser Land entwickelt: Bleibt es beim „Weiter so“ oder geht die neue Landesregierung endlich eine
konsequente Verkehrswende an?

Eine Woche zuvor, am Sonntag, dem 8. Mai ziehen wir gemeinsam vor den Landtag in Düsseldorf. Mit einer Sternfahrt mit Fahrrad, Bus & Bahn und einer Großdemo, mit Menschen aus allen Ecken von NRW, machen wir klar: Die nächste Landesregierung muss die Verkehrswende endlich anpacken!


Wir fordern von der neuen Landesregierung:
Kein Mensch darf mehr im Verkehr sterben – „Vision Zero“ umsetzen!

  • Mehr Platz für Menschen zu Fuß und auf dem Rad: Öffentlicher Raum zum Leben und Bewegen, statt zum Parken!
  • Vorrang im ÖPNV, auf dem Rad und zu Fuß! Gut ausgebaute, barrierefreie Wege für alle Menschen!
  • Gut getaktete, bezahlbare Busse, Bahnen und Straßenbahnen!
  • Sofortiger Bau- und Planungsstopp von neuen Landes- und Bundesfernstraßen für den Autoverkehr!

Demonstriere mit, ob zu Fuß oder auf dem Arm, auf Rollen oder Rädern – für die Verkehrswende!

 

https://rheinberg-oberberg.adfc.de/neuigkeit/aufruf-zur-verkehrswende-demo-am-8-mai-auf-der-landtagswiese-in-duesseldorf

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 190.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein.

    Für Sie hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt. Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?

    Die Infrastruktur für das Fahrrad nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubten Parken schützen.

    Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Mehr zur Infrastruktur für den Radverkehr erfahren Sie hier.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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